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Artikel Tagged ‘Wettkampf’

Schwedter Judokas fahren zur NODEM

29. Januar 2018 Keine Kommentare

 

Am 27. und 28. Januar 2018 starteten insgesamt 10 Sportler der Schwedter Judokas an der Landeseinzelmeisterschaft in Strausberg. Drei erkämpften sich die Startberechtigung für die Nordostdeutsche-Einzelmeisterschaft (NODEM) mitte Februar.

In der Altersklasse bis 15 Jahre gingen Jakob Gröschel, Emin Elzhurkaev, Bela Kasch, Max Müller, Rico Flämmich und Nick Steffen an den Start. Das Starterfeld war stark. Ein Weiterkommen verlangte einen klaren Kopf und Entschlossenheit. Leider gelang es nur Emin Elzhurkaev mit genügend Kampfgeist sich einen Platz in der nächsten Runde zu sichern.

Im ersten Kampf dominiert Emin durch eine Kontertechnik nach hinten. Sein zweiter Gegner war ein technisch versierter Sportschüler aus Postdam (UJKC), der Emin mit einer explosiven Zugtechnik überraschte und ihn über sein gesetztes Bein zu Boden stolpern lies. Trotz heftiger Gegenwehr im Bodenkampf (Ne-waza) kann Emin nicht punkten und verliert letztlich. Geschwächt musste er kurz darauf den Wettkampf um die Bronzemedaille aufnehmen. Nach drei Minuten Punktgleichstand wurde um den Golden Score gekämpft. Dabei gilt der Kampf erst als beendet, wenn mindestens ein halber Punkt (Waza-ri) erkämpft wird bzw. der Gegner drei Bestrafungen (Shido) erteilt bekommt. Emin konnte nach weiteren drei Minuten leider konditionell nicht mithalten und musste sich geschlagen geben. Seinen letzten Kampf um Platz fünf beendete er allerdings kurz vor Ende mit einem großen Hüftwurf (O-goshi) und sicherte sich damit die Fahrkarte zur NODEM in der Hansestadt Greifswald.
 

In der Altersklasse bis 18 Jahre wetteiferten Marc Altmann, Fabian Tief, Paul Rappe Stepanek und Igor Otrosenko um den Sieg. Leider schienen Igor Otrosenko (Gewichtsklasse – GK bis 55 kg) und Paul Rappe Stepanek (GK bis 81 kg) trotz zusätzlicher Trainingseinheiten sowie einer akribischen Vorbereitung nicht in Höchstform. Etwas zu unkonzentriert und zu zögerlich können sie dem hohen Niveau der Leistungsspitze zu wenig entgegensetzen. Es könnte aber auch dem geschuldet sein, dass beide in die nächst höhere Gewichtsklasse gerutscht sind und damit die leichtesten ihrer Klasse waren. Für Paul doppelt bitter, da er gegen Fabian Tief kämpfen musste und unterlag.

Fabian Tief startet gegen einen Schwarzgurt aus Lübben. Diesem kann er gute Verteidigung entgegensetzen. Bei einer Technik des Gegners nach hinten landet Fabian fast im Sitz und verpasst den Einsatz einer Opfertechnik um den Gegner über sich zu ziehen. Durch das Zögern muss er mit punktrückstand in den Bodenkampf gehen und unterliegt dann in Festhalte. In der Trostrunde bringt ihn der Sieg über Teamkollegen Paul Rappe Stepanek weiter. Im darauffolgenden Kampf gegen einen Braungurt aus Falkensee nutzt er seine Gunst, kontert die Fußtechnik des Gegners und hebt diesen hoch über sein gestrecktes Bein nach hinten (Tai-otoshi). Fabian holt sich den Sieg mit einem weiteren Konter und Körperwurf. Im Kampf um Bronze steht er wiederum einem höhergraduierten Gegner aus Jüterbog gegenüber. Den starken und wirkungsvollen Angriffen kann Fabian verteidigen. Diesmal blockt er einen Angriff, taucht in die Brücke ab und wirft mit einer Opfertechnik (Ura-nage) seinen Gegner kraftvoll komplett über seinen Oberkörper nach hinten. Nach mehreren Attacken des Gegners über rechts, schiebt Fabian den Gegner auf dessen rechtes Bein, dreht eine nach links ausgeführte Handtechnik ein (Tai-otoshi) und siegt durch ein technisches KO. Ergo, Bronzemedaille und damit die Qualifikation für die NODEM waren ihm sicher.


Marc Altmann ging argwöhnisch auf die Matte, denn für ihn war dieses Turnier eher Neuland. Glücklicherweise starteten in seiner Gewichtsklasse nur 5 Starter. Das bedeutete, jeder kämpfte gegen jeden. Ein Sieg genügt um sich für die NODEM zu qualifizieren. Marc machte es spannend und ging eher zögerlich an die Gegner, steigerte sich aber von Kampf zu Kampf. Ein Wettstreiter aus Lübben machte einen Fehler bei einem Eindrehversuch, den Marc durch eine Fußtechnik pariert. Der Gegner landet bäuchlings vor Marc, der nun nicht mehr zögert und zu einer Würge aus dem Reitsitz ansetzt. Der Lübbener musste nach nur wenigen Sekunden abklopfen. Marc war sichtlich erleichtert und verdiente sich seine Medaille und Fahrkarte nach Greifswald.

 

Ist die Deutsche Meisterschaft in greifbarer Nähe?
Warten wir es ab. Bleibt gespannt…

 

Sportliche Grüße
Euer Redaktionsteam

 

Spannender Jahresauftakt

23. Januar 2018 Kommentare ausgeschaltet
 
Hallo Sportsfreunde,
 
mittlerweile sind seit dem Jahreswechsel einige Wochen vergangen und wir hoffen, dass alle mit neuer Kraft, Motivation und vorallem gesund ins Jahr 2018 gestartet sind. Voller Motivation sind auch unsere Judokas, denn für unsere U15 und U18-Sportler wird am kommenden Wochenende, am 27. und 28. Januar, die Landeseinzelmeisterschaft in Strausberg angesteuert. Eigens dafür wurden sogar einige Extra-Trainingstage durchgeführt. 
 
Wer unsere Jugend unterstützen möchte, kann gerne vorbeischauen. Wir drücken unseren Wettkämpfern auf jeden Fall die Daumen.
 
Veranstalter: Brandenburgischer Judo Verband e.V.
Ausrichter: KSC Strausberg e.V. Abteilung Judo
Ort: 15344 Strausberg, Sport-und Erholungspark 7(ehemals Landhausstraße 16-18)
 
Sportliche Grüße
Euer Redaktionsteam
 

Kräftemessen im Bodenkampf am 2. Advent

11. Dezember 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

Am vergangenen Sonntag beendeten die Schwedter Judokas ihre Wettkampfsaison mit einem freundschaftlichen Turnier. Dazu eingeladen wurden die Judokas des PSV aus Templin und des TSG Angermünde sowie die Schwedter Bujinkan-Kämpfer und Karatekas aus den eigenen Reihen des TSV Blau-Weiß. Die Budo-Sportvereine nahmen die Einladung zum Nikolausturnier wohlwollend an und somit wetteiferten 75 Mädchen und Jungen sowie 11 Männer um Medaillen und Schokoladenweihnachtsmänner.

Unser Ziel: Das Nikolausturnier als traditionelles Jahresabschlussturnier

Vor Jahren reifte der Gedanke eine Wettkampfform zu finden, die sich sportartübergreifend für die Schwedter Budo-Kampfkünste Karate, Ninjutsu und Judo eignet. Was 2015 noch zaghaft mit einem Versuch begann, wollen die Schwedter Judoka fest in den Wettkampfplänen aufnehmen und als traditionellen Höhepunkt für uckermärkische Budosportler ausbauen.

Die Besonderheit des Turniers ist, dass der Zweikampf ausschließlich auf den Bodenkampf (Ne-waza) beschränkt ist. So können sich die Kämpfer unterschiedlicher Kampfkünste messen und zeigen was sie gelernt haben. Dabei gilt es den Gegner möglichst schnell mit geschickten Techniken – ohne Tritte und Schläge – auf den Rücken zu drehen und 20 Sekunden mit einer Festhaltetechnik (Osaekomi-waza) zu fixieren, worauf hin der Kampf mit der kampfentscheidenden Wertung (Ippon) beendet wird. Der Ippon ist die bestmögliche Wertung aber nicht die einzige Möglichkeit zu punkten.

Den Mädchen und Jungen war die Aufregung und der Spaß an ihrer Sportart anzusehen. Vor Beginn wurde die Matte angetestet – die einen nahmen sie spielerisch in Beschlag, andere wiederum führten hoch konzentriert ihre ersten Aufwärmübungen durch. Zum Teil wurden auch lockere Zweikämpfe ausgetragen oder noch einmal untereinander Tipps zu den zahlreichen Grifftechniken ausgetauscht. Motiviert und mit Ehrgeiz gingen aber alle Teilnehmer an den Start. Vom Mattenrand aus schauten dem Treiben auf den vier Wettkampfflächen die stolzen Eltern und Großeltern sowie Freunde zu. Zum Ende hin durften dann noch die Männer, unter anderem teils Trainer zeigen, was ihr Repertoire an Techniken hergab.

Danksagung

Das Turnier wurde zum dritten Mal ausgetragen. Die Vorbereitungen begannen bereits Wochen zuvor. Gegenüber den Vorjahren konnten erneut steigende Teilnehmer- und Besucherzahlen verzeichnet werden – was die Organisatoren erfreut. Jedoch lassen sich Veranstaltungen dieser Art und Größe nicht allein mit den eigenen Mitgliedern stemmen und Bedarf der tatkräftigen Unterstützung der Eltern und Freunde sowie befreundeter Vereine. Da die eigenen Räumlichkeiten der Judokas des TSV Blau-Weiß direkt gegenüber dem Freizeit- und Erlebnisbad AquariUM zu klein sind, wurde die angrenzende Sporthalle zum Schauplatz umfunktioniert. Die Bujinkans liehen den Judokas eigens für das Turnier die Matte aus ihrem Gunshin Dojo. Und die Angermünder stellten kurzer Hand mehrere Kampfrichter zur Verfügung, damit auf insgesamt vier Wettkampfflächen parallel gekämpft werden konnte. Für diesen Zusammenhalt und die prompte Unterstützung der Druckerei Wippold sowie Sebastian Hellmuth, der mit seinem Fotoapparat Szenen aus dem Wettkampfgeschehen festhielt, bedanken sich die Schwedter Judokas noch einmal öffentlich bei allen Beteiligten.

 

Bildergalerie: https://www.picdrop.de/sebastianhellmuthfotografie/fLGHQSXQrP
Das Passwörter lautet "1012" (ohne Anführungszeichen).

Fotografiert von Sebastian Hellmuth:
http://sebastianhellmuth-fotografie.de/

 

Sportliche Grüße
Das Redaktionsteam
der Schwedter Judokas 

 

Bodenwettkampf am 10.12.2017

24. November 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

Hallo Judokas, liebe Eltern und
Freunde des Judosports,

 

zum dritten mal führen wir das Nikolausturnier durch. In diesem Jahr werden wir zudem mit mehr Teilnehmern rechnen können, da sich sowohl die Schwedter Budosportvereine als auch Sportler der Judovereine aus Angermünde und Templin angemeldet haben. Die Vorbereitungen laufen und wir hoffen, es wird wieder ein voller Erfolg mit jede Menge Spaß für alle Teilnehmer, Unterstützer und Zuschauer.

Veranstalter: TSV Blau Weiß Schwedt Abteilung Judo

Wo? Sporthalle Am Aquarium 3, 16303 Schwedt/Oder

Wann? 10.12.2017 Wettkampfbeginn ab 10.30 Uhr (Treff: ab 10.00 Uhr)

 

Startgeld: 6 Euro pro Sportlerin / Sportler (Die Bezahlung vor Ort am Wettkampftag ist möglich.)

Meldung: Die Meldung erfolgt bitte mit Gewichtsangabe bis zum 30.11.2017 an Nadine Schwarz (Tel. 0176-34379581) oder per Mail an tsv-judo@web.de .

 

Allen Sportlerinnen und Sportlern wünschen wir viel Spaß und Erfolg bei unserem Bodenwettkampf.
P.s.: Zuschauer sind gern gesehen. Bringt also auch auch Eure Familie und Freunde mit.

 

Sportliche Grüße
Das Redaktionsteam
der Schwedter Judokas 

 

Skoda-Cup in Bernau am 14.10.2017

15. Oktober 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

Hallo liebe Judokas,
hallo liebe Eltern und Freunde des Judosports,

 

vor nicht ganz vier Wochen standen die Schwedter Judokas auf der Wettkampfmatte des Babelsberger Judoverein in Potsdam. Diesen Sonnabend, am 14. Oktober 2017 nutzten Sie die Chance weitere Erfahrungen im Wettkampf beim Skoda-Cup in Bernau zu sammeln. Veranstalter des Turniers ist der JSV Bernau e.V., der Judokas aus der umliegenden Region zu sich zog. Unter anderem auch unsere Männer Marco Biste, Falko Mundt und Matthias Teubner, die zusammen mit unserer Jugend den Wettkampftag bestritten.

 

In der Altersklasse U11 starteten Johannes Otrosenko, Elias Krasa, Robert Bröske und Tim Werth. Johannes bestritt seinen ersten Wettkampf. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen sicherte er sich Platz 3. Ebenso landete Elias Krasa auf Platz 3 mit einem Sieg und zwei verlorenen Kämpfen. Mit drei Siegen beweist Robert Bröske, dass sich das Training der letzten Wochen auszahlt. In der Gewichtsklasse bis 33 kg belegt er Platz 1. Tim Werth musste sich leider seinen weitaus schwereren Kontrahenten geschlagen geben. In der offenen Gewichtsklasse (ab 40 kg) biss er sich durch und landete auf Platz 3.

 

In der Altersklasse U13 kämpften Emin Elzhurkaev, Bela Kasch und Nick Steffen. Emin Elzhurkaev hat an diesem Tag Kampfgeist gezeigt und sicherte sich Platz 2 in der Gewichtsklasse bis 37kg mit drei Siegen und nur einer Niederlage. Eine Gewichtsklasse darüber (bis 44 kg) ging Platz 3 an Bela Kasch. Hoch motiviert forderte Nick Steffen seine Gegner heraus. Was sich auszahlte mit einem zweiten Platz in der Klasse bis 57 kg. Zusammen sicherten sich die Jungs in der Mannschaftswertung einen guten dritten Rang.

 

Turnierteilnehmer in der Altersklasse U15 waren Magomed Elzhurkaev, Igor Otrosenko, Paul Werth, und Paul Rappe Stepanek, sowie unsere weiblichen Kämpferinnen Olivia Gröschel und Darya Kulik. Olivia und Darya starteten in der gleichen Gewichtsklasse (bis 44 kg) und haben die Wettkampfathmosphäre genossen. Sie unterlagen ihren Gegnerinnen, sicherten sich aber beide Platz 3. In der Gewichtsklasse bis 49 kg musste auch Magomed Elzhurkaev Niederlagen einstecken. Zusammen mit Igor Otrosenko, der von drei Kämpfen einen Sieg seinen nennen durfte, belegten beide Platz 3. Leider konnte sich auch Paul Werth (GK bis 56 kg) nicht genug Freiraum verschaffen und musste die Gegner ziehen lassen. Er erlangte ebenso Platz 3. Von Kampf zu Kampf gewann Paul Rappe Stepanek (GK ab 66 kg) immer mehr Vertrauen in sein Können. Es blieb bei einem Sieg, was letztendlich nicht für den zweiten Platz genügte.

 

Unsere Männer mussten zum Bodenkampf (Ne-waza) antreten und haben sich durchsetzen können. Marco Biste konnte zum zweiten Mal in dieser Wettkampfform zeigen, dass er das Zeug zum Judoka hat. Leider landete er in der Gewichtsklasse bis 80 kg auf den fünften Rang, obwohl er kraftmäßig seinen Gegnern nicht unterlegen war. Matthias Teubner und Falko Mundt mischten die Gewichtsklasse über 80kg auf. Sie errungen einen Doppelsieg (Matthias Platz 2, Falko Platz 1), den sie sich beide redlich verdient haben.

 

 

Glückwunsch an alle Teilnehmer.

 

Sportliche Grüße
Euer Redaktionsteam

 

TSV Judokas beim 17. Mazda Cup in Potsdam

17. September 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

Hallo Judokas,
hallo liebe Eltern und Freunde des Judosports,

 

es sollte ein guter Auftakt zur zweiten Hälfte der Wettkampfsaison für den Schwedter Judoverein werden, aber diesmal waren Stärke und Repertoire der Gegner überlegen.

Ein renommiertes Tunier mit über 650 Kämpfern

Zwei harte Tage liegen hinter den Schwedter Judokämpfern. Ein Marathonturnier mit knapp 650 Kämpfern aus dem gesamten Bundesgebiet, der Tschechei und Polen. Organisiert und straff durchgeführt vom Babelsberger Judoverein. Der erste Tag begann um 08:30 für Adrian Tief, Jamie Baumgart (Wettkampfdebüt), Emin Elzhurkaev, Jakob Gröschel und Nick Steffen mit dem Wiegen und endete erst um 18:30 Uhr. Bereits um sechs Uhr morgens machten sich die 5 Starter der Altersklassen U 9, U 11 und U 13 auf den Weg in die Landeshauptstadt um an dem renommierten Turnier teilzunehmen, welches wie ein Magnet selbst weit entfernte Clubs anzog und so zu dieser gigantischen Teilnehmeranzahl anwuchs. Kein Wunder also, dass wir erst abends kurz vor acht wieder daheim waren und müde Augen in die Runde guckten, als der Transporter in Schwedt anhielt.

Etwas entspannter gestaltete sich dann der zweite Turniertag. Nur noch etwas über zweihundert Kämpfer, verteilt über zwei Alterskategorien im Jugendbereich der U 15 und U 18. Für Schwedt starteten hier Darya Kulik, Olivia Gröschel, Paul Rappe-Stepanek, Fabian Tief, Magomed Elzhurkaev und Igor Otrosenko in der Altersklasse bis 15 Jahre. 

Tag 1: Schwedter Judokas trotzten Angriffen höher graduierter Gegner

Insgesamt stand bei der Turniervorbereitung fest, dass das Niveau hier in Potsdam sehr hoch war. Wenige Brandenburger Turniere versammeln so die Leistungsspitze, wie bei diesem Cup. Aber insgesamt muss man sagen, dass wir als kleiner Schwedter Judoverein doch der Herausforderung gewachsen waren.

Die Bilanz ist mager, doch wiegen die Bronzemedaille von Adrian Tief und die durchweg guten Platzierungen innerhalb des Starterfeldes ein wenig diesen Wermutstropfen auf. Der Schwedter Adrian Tief hatte zunächst einen schweren Start und musste sich in zwei Kämpfen geschlagen geben, da er trotz guter Ansätze zu Eindrehtechniken einfach nicht zum Zuge kam. Letztlich fehlte hier die Konsequenz, den Wurfansatz auch bis zum Ende durchzuziehen. Erst im dritten Kampf löste sich diese Blockade und Adrian brachte seinen Gegner aus Ludwigsfelde zu Fall und gewann dann den Kampf durch eine konsequente Haltetechnik am Boden.

Emin Elzhurkaev zeigte bei seinem zweiten Wettkampf sehr gute Leistungen. Erst seit Dezember 2016 trainieren er und sein Bruder Magomed Judo in Schwedt. Kämpferisch trotzte er den Angriffen der höher graduierten Gegner und brillierte mit sehr guten Angriffen, denen letztlich nur das Durchsetzungsvermögen fehlte.  Ein wenig mehr Wettkampfluft und derselbe Fleiß beim Training und Emin wird zukünftig nicht mehr auf dem vierten Platz landen. Als jüngste Teilnehmer in der U 13 mussten Jakob Gröschel und Nick Steffen nun nach den Sommerferien in einer neuen Altersklasse starten. Beide zeigten gute Ansätze und müssen sich nun mit der Situation zurechtfinden, zunächst durchweg auf die „alten“ Hasen zu treffen. Aber ihr Ehrgeiz wird ihnen helfen, dieses Defizit bei künftigen Kämpfen auszugleichen.

Tag 2: Nach dem Kampf ist vor dem Kampf

Das Turniers begann für Fabian Tief und Paul Rappe Stepanek in der offenen Gewichtsklasse ab 66 Kg mit staunendem Auge. Bereits beim Wiegen und am Rande der Matte zum Aufwärmen stellten sie fest, dass die offene Gewichtsklasse einige „Brocken“ zu bieten hatte. Darunter auch solche, die durch ihre Gürtelfarben auch ein respektables Technikwissen aufwiesen. Für Debütant Fabian Tief und für Paul R. Stepanek liefen die Kämpfe durchwachsen. Auch Siege wurden eingefahren, doch die entscheidenden Kämpfe in der Poolwertung, um zumindest um Bronze kämpfen zu können, konnten sie nicht gewinnen. Trotzdem gelangten beide unter die ersten sieben in einem Starterfeld von 11 Kämpfern. Der Schwedter Igor Otrosenko begann, nach dem ersten siegreichen Kampf gegen einen Spremberger Judoka, seinen zweiten Kampf hoffnungsvoll. Verbissen drehte er immer wieder bei Auflaufen des Berliners Märkt ein, konnte seine Technik jedoch nicht vollständig beenden. Ein energischer Platzwechsel vor dem Gegner sollte Igor zum Verhängnis werden. Beim Eindrehen verlor er die Balance und wurde durch den Berliner zu Boden gedrückt und mit Festhalte übernommen. Trotz des gelungenen Auftakts konnte Igor diese Niederlage nicht ausgleichen und musste ohne Medaille von der Matte gehen. Ähnlich ging es den Wettkampfdebütanten Magomed Elzhurkaev, Darya Kulik und Olivia Gröschel. Zu groß war die Konkurrenz und möglicherwiese auch die psychologische Hürde, sich bei einem ersten Wettkampf zu bewähren. Aber wie heißt es so schön: Nach dem Kampf ist vor dem Kampf. Geschlagen aber mit erhobenem Haupt wird nach vorne geblickt. Es bleiben vier Wochen Training bis zum Skoda-Cup in Bernau. Auch hier werden sich die Schwedter so teuer wie möglich verkaufen. Bisherige Teilnahmen waren erfolgreich und das Potential ist vielversprechend, gerade weil diese Erfahrung in Potsdam hart erstritten werden musste.

 

Sportliche Grüße
Euer Redaktionsteam

 

Wettkampf in Babelsberg (Potsdam) am 16./17.09.2017

12. September 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

Hallo Freunde des Judosports,

Gleich am kommenden Wochenende werden die Schwedter mit Kämpfern aller Altersgruppen (U9 bis U18) nach Babelsberg zum 17. Internationalen Mazda-Cup fahren.

Mit dem Halbjahresauftakt in Form eines Workshops wurde hoffentlich ein guter Grundstein für die anstehende Wettkampfsaison gelegt. Für viele Aktive heißt das sogar, nach der sechswöchigen Sommerpause in einer neuen Altersklasse zu kämpfen. Der eine oder andere wird vielleicht das schwere Los haben, sich mangels Bewegung in der Ferienzeit in einer neuen Gewichtsklasse wiederzufinden. Dem Risiko, sich diesem Schicksal ergeben zu müssen, werden jedoch die Übungsleiter mit Bewegung und Athletiktraining entgegenwirken.

Wir drücken allen Wettkämpfern die Daumen.

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Judokas Schwedt: Kreisunionsmeisterschaft und Gürtelprüfung

1. Juli 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

Hallo liebe Judokas,
hallo liebe Eltern und Freunde des Judosports,

 

gleich mehrere Höhepunkte bescheren den Schwedter Judokas einen entspannten Ausblick auf die Sommerpause von Juli bis Anfang September.

Hartes Wettkampftraining und unermüdliches lernen neuer Techniken mussten sich einfach auszahlen. Und somit ist an dieser Stelle auch noch einmal ein Lob an die Trainierenden angebracht, die sich trotz der mittlerweile viel zu kleinen Halle und den saunaähnlichen Temperaturen in der Schwedter Judohalle am Aquarium unermüdlich dem anspruchsvollen Training gestellt haben.

Kreisunionsmeisterschaft in Bernau – Schwedter vorne mit dabei

Die diesjährig stattfindende Kreisunionseinzelmeisterschaft der Kreisunion 2 in Bernau war ein Muss. Subjektiv betrachtet herrscht in der Brandenburger Judolandschaft gezwungenermaßen keine Homogenität, was die Abbildung des Leistungsstandes bestimmter Altersgruppen anbelangt. Was sonst eine feste Größe im Wettkampfkalender war, verliert sich unlängst in dem Gefühl des „überfordert-seins“. Denn mit Idealismus allein lassen sich ohne strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen solche Turniere nicht organisieren. Hut ab vor denen, die es trotzdem schaffen. So in diesem Jahr der Ausrichter JSV Bernau, hier trafen die sich die Judokas der Kreisunion 2 aus insgesamt 13 Vereinen. Und es war gut, dass Schwedt wieder teilnehmen konnte, denn wir waren vorne mit dabei. In den Altersklassen U 9 und U 11 ist dieses Turnier eigentlich die Krone der stattfindenden Wettstreite, da Landeseinzelmeisterschaften erst ab der U 14 bzw. U 15 durchgeführt werden. Die sechs Schwedter Judokas Adrian Tief, Tim Werth, Felix Müller, Emin Elzhurkaev, Hannes Baas und Ron Misch nutzen diese Chance und kehrten erfolgreich zurück. Für den jüngsten Teilnehmer und Debütanten Adrian Tief (U 9) glänzte am Ende seiner sehr guten Kämpfe die Silbermedaille und somit der Vize-Kreismeister. In der U 11 überzeugten Tim Werth mit Silber und Emin Elzhurkaev sowie Hannes Baas mit Bronze als Spitzenathleten der Kreisunion 2 in Bernau. Somit herrschen gute Aussichten, sich auch in Folge in Wettbewerben durchzusetzen. Der Lohn der Kontinuität wird letztlich die Landesmeisterschaft 2019 sein und bis dahin bleibt noch genügend Zeit, entsprechend Erfahrungen in anderen Turnieren zu sammeln.

Erfolgreich Gürtelprüfungen (Kyu) absolviert

Neben der gezielten Wettkampfvorbereitung lief parallel und teilweise mit zusätzlichen Trainingseinheiten die Vorbereitung zu den diesjährigen Gürtelprüfungen. In der letzten Woche war es dann soweit und 25 neue Gürtelfarben konnten vergeben werden. Beginnend bei den Anfängern mit dem weiß-gelben Gürtel über gelb-orange bis hin zum blauen Gürtel, im Bereich der Fortgeschrittenen, es war alles dabei und alles wurde erfolgreich dem Prüfer Reinhard Marschner (2.Dan) vorgetragen. Endlich auch einmal wieder Gelegenheit, sich mit dem ehemaligen Abteilungsleiter und einstigen Trainer auszutauschen, der jahrzehntelang den Schwedter Judosport stärkte und diesen quasi vor Urzeiten aus der Wiege hob.

 

Euer Redaktionsteam
der Judokas Schwedt

 

Nikolausturnier der Schwedter Judokas – Mit vereinter Kraft zum Erfolgsschlager

11. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

2016 Nikolausturnier Judokas Schwedt

Wie 2015 trafen sich auch in diesem Jahr Schwedter Budosportvereine zu einem gemeinsamen Wettstreit. Neu war dieses Jahr, dass die TSV Judokas neben den

  • Ninja-Kids des Budjinkan Dojos und
  • Karatekas der TSV Abteilung Karate
    auch die
  • Angermünder Judokas der TSG Abteilung
    eingeladen haben.

 

In diesem Jahr konnte somit ein Teilnehmer Rekord am 3. Adventswochenende verzeichnet werden, 56 Kämpfer trafen sich auf drei Matten in der Sporthalle am „Aquarium“. Freundlicherweise unterstützte der Budjinkan Dojo mit zusätzlichen Matten, so dass die gesamte Kampffläche fast 200 m² ausmachte. Da ein jeder Betreuer, Eltern, Großeltern oder andere Verwandte und Bekannte mitbrachte, wuchs die Zahl der Menschen zeitweilig auf 100 Leute.

Bodenkampfkonzept ging auf
In 16 Gruppen kämpften Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Voraussatzungen, was die Stilrichtungen der Kampfsportarten ausmachte und in einer Bodenkampfkonzeption ( Ne Waza ) geeint wurde. Nur so ist es überhaupt möglich, diese verschiedenen Kampfsportarten in einen Wettkampf zu bringen. Ziel der Kämpfe war es, den Gegner in die Rücklage zu bringen und mit einem Haltegriff zu fixieren, so lange, bis eine bestimmte Zeitgrenze überschritten wird und sich dann daraus die jeweiligen Punkte ergeben.

2016 Nikolausturnier Judokas Schwedt   2016 Nikolausturnier Judokas Schwedt   2016 Nikolausturnier Judokas Schwedt

Wer glaubt, dass hier immer nur die Judokas die Nase vorn hatten, der  irrt. Die Ränge waren insgesamt gut verteilt. Ninjas und Karatekas erkämpften sich selbstredend erfolgreich ihre Edelmetalle.

Aber niemand ging leer aus, denn wie auch schon im letzten Jahr bekamen, alle Teilnehmer einen Schokoladennikolaus. Und wer kein Edelmetall erstreiten konnte, erhielt zusätzliche Anerkennung durch eine Teilnahmeurkunde.

2016 Nikolausturnier Judokas Schwedt   2016 Nikolausturnier Judokas Schwedt   2016 Nikolausturnier Judokas Schwedt

Zusätzliche Kurzweil des spannendenden Turniers brachten auch die Kämpfe der Männer, die in zwei Gewichtklassen (Mittel- und Schwergewicht) durchgeführt wurden. Da hier nur Judokas aufeinander trafen, einigte man sich schnell untereinander und mit dem Kampfgericht auf den klassischen Bodenkampf, ohne technische Einschränkungen.

Schnell stand als Fazit fest. Der Aufwand hatte sich gelohnt und das positive Echo der eingeladenen Vereine bestärkt uns, diese Tradition im nächsten Jahr fortzuführen.

 

>>> Weitere Bilder zum Download <<<

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die vielen Helfer und Unterstützer bedanken, die unser Turnier erst immer wieder möglich machen.

 

Euer Redaktionsteam
der Judokas Schwedt

 

Judokas laden ein – 2. Nikolausturnier am 11.12.2016

3. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

Die Schwedter Judokas werden die diesjährige Saison mit dem 2. Schwedter Nikolausturnier beenden. Das Turnier, dass die lokalen Budosportarten Karate, Judo und Ninjitsu aus Schwedt und Angermünde abbildet, findet am 11.12.2016 ( Sonntag ) ab 10.00 Uhr in der Sporthalle “Am Aquarium“ statt.

P.s.: Über sechzig Anmeldungen liegen bereits zum Ne-Waza ( Bodentechnik ) Turnier vor.

Interessierte Zuschauer sind herzlich eingeladen!